Sep 152011
 

Ein ganz aktueller Beitrag Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf. Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos! Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert. Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus [...]

Nov 212010
 
Larrys Grandma oder Schwiegermutter?

Auch wenn nun die “üblichen Verdächtigen” in Namibia den Kopf hinalten  (für das Malheur auf dem Flughafen) und jetzt ein wichtiges Detail geklärt zu sein scheint, möchte ich nochmal auf meinen Lieblingsakteur Larry zu sprechen kommen: Wenn Larry nur Christbaumschmuck verkaufen würde, hätte er wirklich Glück. So eine Werbekampagne kriegt man nicht alle Tage umsonst. Andererseits ist viel Öffentlichkeit seinen Geschäftsbeziehungen mit offiziellen Stellen sicherlich weniger dienlich, als ihm mit einem Jahresumdatz von 600.000 $ lieb sein [...]

Tom and Larry

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Nov 192010
 

Gestern, als ich meine kleines Posting fertig hatte, war ich wieder mal so süchtig, dass ich noch die 2:00 Uhr Nachrichten im D-Funk hören musste. Müde habe ich gelacht, beim ZDF reingeschaut und den Nachtrag verfasst, der die Sache sehr in meinem Sinne abrundete.

Heute wissen wir eigentlich auch nicht mehr – von BILD, die wie immer zuerst mit der Leiche gesprochen haben, dass die greise Mrs. Copello, Großmutter des Inhabers der Frima ‘Larry Copello Incorporated’, Bombaneatrappen bastelt – und das vermutlich nicht einmal in ihrer Freizeit, also zu ihrem Vergnügen. Denn es handelt sich ja um ein kleines 1979 gegründetes Familienunternehmen mit gerde mal 600.000 $ Jahresumsatz, das die Copellos betreiben. So zumindest kann das jeder im Web recherchieren, woher die meisten der hiesigen Journalisten ihre Erstinformationen wohl auch bezogen haben. Denn sie sind faul und verweichlicht. Und eigentlich gibt es nicht viel mehr, wie gesagt.

Apr 182010
 

Für R. Z. Als Ubodobu die Welt erschuf, verfasste er, wie alles, in weiser Voraussicht auch die Straßenverkehrsordnung. Dabei lutschte er Veilchenpastillen und sein Gemüt wurde sanft, trotz allem, was er voraus sah. Milliarden Jahre später krachte es an der Ampel Bismarckstraße Ecke Wilmersdorfer. Erst einmal, dann noch einmal. Ein Geräusch von Blechverformung und Knochensplittern. Ubodobu, im Grunde liebte er seine Schöpfung noch immer ein bisschen, fiel §1 der StVO ein: “Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige [...]