Wieder gut machen? – Besser machen!

 En passant, Lyrrisch, Zitat  Kommentare deaktiviert für Wieder gut machen? – Besser machen!
Okt 072012
 

Heribert Prantl ist ja niedlich. Erst schreibt er Steinbrück hoch; nun deutet er ihn sich zurecht. Das Steinbrück Papier sei de facto eine Rehabilitierung des immer noch verketzerten Lafontaine. Eigentlich müssen alle, die sich damals über den angeblich „gefährlichsten Mann Europas“ das Maul zerrissen haben, heute Abbitte leisten.

Natürlich freuen wir uns, wenn das von der Sozialdemokratie insgesamt auch so wahrgenommen wird. Mit Blick auf den uralten Vorschlag (der nicht von Steinbrück oder Prantl ist!) Geschäftsbanken und Investmentbanken zu trennen, was immer trennen hier heißen soll, haut der Bürger mit der Fliegenklatsche auf die bösen Banken. Autsch. Die Großbanken müssen sich überlegen, was sie der Gesellschaft zur Wiedergutmachung anbieten können. Es genügt nicht, Stiftungen zu betreiben und ein wenig wohltätig zu sein. Ich bitte Sie, falls es nötig werden sollte, die Planwirtschaft wieder einzuführen, macht das die Kanzlerin schon selbst. Ein paar einführende Worte der Rehabilitation überlässt sie dann später sicher dem Wirtschaftsexperten und, so Gott will, SPD-Vizekanzler Steinbrück. Sie machen sich umsonst verrückt Herr Prantl.

Viel bezeichnender aber ist Ihre falsche Diktion, mit der Sie die Totaldemontage des Sozialstaats (auch wenn Sie das nicht so nennen) durch die Agenda-Politik charakterisieren, die von der rot/grünen Regierung eingeleitet, von der großen Koalition verschärft und von der schwarz/gelben um viele assoziale Instrumente ergänzt worden ist. Dies ist aus meiner Sicht, auch wenn der mündige Bürger Prantl jetzt ein bisschen faucht, der mörderischste Verkaufsschlager der deutschen Bourgeoisie seit Zyklon B.

Immerhin, und das ist das beste an dieser Quasi-Entschuldigung dafür, dass die Süddeutsche Steinbrück hoch geschrieben hat, gibt es in dem Artikel ein großartiges Zitat, das dem Schweizer Reformpädagogen Johannes Heinrich Pestalozzi zugeschrieben wird: Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade.

Genau so sieht das fast vollendete neoliberale Projekt zur Zeit doch aus. Arbeitnehmerrechte, Mieterrechte etc. ersoffen und im Mistloch der Gnade rudern die Gesegneten, denen Schröder, der Gesalbte, Hartz I-IV geschenkt hat. Wer möchte da nicht sofort vor Dankbarkeit das Hosianna auf den aktuellen Kanzlerkandidaten der SPD anstimmen.

Prost Peer

Du Heiliger Peer, Deine Worte sind süß wie Honig.
Oh Steinbrück, Dein Versprechen klingt wunderbar.

Wunschkandidat des Kapitals, der Du uns huldvoll einölst,
Mit markigen Sprüchen und sozialem Gesülz bis zur Wahl.

Beweihräuchert vom Kettenraucher, so kommst Du, und stehst für
Die Verteilung von unten nach oben, Du Schmalspurmessias, gelobt!

Gelobt auch Dein rot gewendetes  Mäntlein – bis zum Wahltag.
Dein großes Maul prahlt sich durch bis zur großen Koalition.

Gebenedeit seist Du, oh Teuerster,  unter den Vortragsmillionären,
Geschmierten Schrittes, ach wie milde, trägst Du das Buch der Partei-

Am Arsch. Und gelobt seist Du , der da kommt im Namen
Der Verteilung von unten nach oben. Heil Dir, Prost, Prost!

Prost, Prost!

Wulfsschanze zerdeppert, Schloss steht, Larve verpuppt.

 En passant, Heute im Postfach  Kommentare deaktiviert für Wulfsschanze zerdeppert, Schloss steht, Larve verpuppt.
Feb 202012
 
Deutscher "99 Tage Kaiser" Friedrich III, Foto: Deustches Historisches Museum, gemeinfrei

Unbeschädigt als Amtsinhaber: Deutscher "99 Tage Kaiser" Friedrich III.

Nun werden die Möbel wieder mal gerückt und gewechselt und zwar nicht zu knapp, denn demnächst soll der Obergaukler, Oberbundeskommunistenfresser und aufrechte Sarrazin- Bewunderer, dem z.Z. aller beschädigsten Amt beiwohnen! Die Kanzlerin ist ja für die Springerpresse ‚eingeknickt‘. Würde eher sagen, in der Union und bei den jungnationalen Wirrkopfordoliberalen gibt es absolut niemand mehr, der gleichzeitig will und zum jetzigen Zeitpunkt kann. Aber auch die Sozis haben nur noch abgetakelte Darsteller, bis auf Oskar, der in der falschen Partei und Wowereit wenn er endlich in Gaucks Alter ist. Günter Grass geht auch gar nicht und Christa Wolff ist tot oder hieß die Luft und lebt noch, fragt sich die SPD-Pressestelle. Die Linke sollte aus ihrem Herzen keine Mördergrube und  aus taktischen Erwägungen Egon Krenz zum Kandidaten der alten Karo-Raucher-Herzen machen – soviel Presserummel – obwohl euch die Eiserne nicht in’s Wohnzimmer lassen wollte – werdet ihr sonst  nie wieder kriegen. So lasset den Gauk denn in die Sauherde fahren, liebe Brüder und Schwestern, und fortan Legion heißen. Dass der aller Wahrscheinlichkeit nach nächste Bundespräsidialgaukler in den richtigen Berliner Saustall ziehen wird, werden wir hier später noch erläutern.

Kaum zu glauben, dass der Mann mal ev. Pfarrer war. Der einzige unter den Amtsinhabern im Schloss Bellevue, dem bisher als Mensch und Demokrat mühelos das Adjektiv würdig beizugesellen wäre, ist nach meinem Dafürhalten Gustav Heinemann gewesen, der in der bekennenden Kirche gegen den Nazistaat agierte, und gesetzt, das Attentat auf den GRÖFAZ wäre seinerzeit gelungen, eine Millitaristenregierung  unter Graf Stauffenberg genauso bekämpft hätte, wie er der Wiederbewaffnung  der Adenauerrepublik  (mit ihren vielen nahtlos beschäftigten Nazis in praktisch allen Ämtern) entschieden entgegentrat. Pfarrer Gauck ist wohl eher ein Nachkomme von Reichsbischof Müller. Wie käme er sonst darauf, Thilo Sarrazin Mut im politische Gewerbe zu attestieren. Anstatt diesen üblen rassistischen  Scharfmacher als Demagogen und Demokratiefeind zu brandmarken, empfielt er ihn weiter!

Das kann ja heiter werden, wenn der Gauck, jetzt auch Kandidat der Frau mit der alten Westfrisur, erst Bundespräsident ist. ‚Die moralische Reserve‘ titelt denn auch die katholische Kölner Internetseite domradio.de nicht ganz ohne hämischen Unterton über das ‚Präsidentenkarussel‘ der protestantischen Prominenz. Wer weiß, vielleicht nehmen sie doch noch Kai Pflaume, vielleicht kriegt Beate Tschäpe aber auch noch den neuen Pour Le Mérite am braunen Bande.

Apropos Merkel: Der Proporzkatholik Wulf war vielleicht das letztes Zugeständnis der heimlichen Antiklerikalen an die beiden großen christlichen Volkskirchen der alten Bundesrepublik. Im Osten war man ja meist nichts oder evangelisch.  Demnächst auch andere Glaubensrichtungen im bedeutungslosesten ‚Hochamt‘ der BRD zuzulassen, ist offenbar nicht geplant, wie kämen sonst der westdeutsche evangelische Christendarsteller Huber und der real verpuppte Protestant Gauck gemeinsam auf die Kandidatenliste – die es ja in Wirklichkeit bei Merkel oder Rösler gar nicht gibt, weil sie der VS bei Dietmar Bartsch in der Linksfraktion vermutet. Nur soviel: sie ist in Wahrheit ein Bierdeckel, den Kai Dieckmann auf ebay bei Friedrich März ersteigert hat -auf der Rückseite war noch genug Platz.

Hat sich diese Regierung denn schon jemals einen Plan gemacht? Aprospos! Was macht eigentlich Friedrich März, Frau Merkel? Der wäre doch toll als Bundespräsident. Wehrdienst geleistet, Förderer der „Initiative neue soziale Marktwirtschft“. Die Soffin lässt ihn die WestLB versilbern. Aber , aber, ist er evangelisch oder wenigstens in jüdisch-christlich(seit Wulf)-muslimischer Tradition irgendwie gottesfürchtig? Ich fürchte nicht Kanzelerin, höchstens außen an der Sandpapier rauen Haifischhaut des Mitglieds verschiedenster Ausichtsräte.

Alfred Krajewski DDR, 1981 Öl auf Holzfasertafel 56 x 84,5 x 1,7 cm Haus der Geschichte, Bonn EB-Nr.: 1991/8/560

Unbeschädigte Politdarsteller Breschnew, Honecker und Krenz

‚Times they are a changing‘. Vielleicht bekommen wir doch wieder einen Kaiser und die erbliche Monarchie kehrt nach D zurück? Wir wünschen dem Neuen , wer es auch sei, in jedem Falle von hier aus eine prima primam noctem mit dem Amt und dem meinetwegen Ganzkörper tätowierten Kerl von der Bundesmarine. Es wird ja garantiert kein atheistischer Lump oder ehemaliger Kommunist sein. Vorsichtshalber raten wir dem Würdenträger (zum Mitschreiben für die Qualitätsmedien) eine Amtszeit an, die der unseres seeligen Kaisers Friedrich III. (Nicht der Kaiserin Friedrich!) in nüscht nachsteht.

Heute hatte ich von Kollegen E. eine lustige Fotomontage im E-Briefkasten, die ich aus urheberrechtlichen Gründen lieber nicht hier bringe. Ich beschreibe mal: Ein Ansichtskartenphotographie, sepia, das zerdepperte Schloss Bellevue kurz nach dem vorerst letzten Weltkrieg mit einem Bauschilde im Bilde und der Aufschrift: „Sonderprogramm Berlin, Bundesregierung, Wiederaufbau Schloss Bellevue „. Unten rot und gelb unterlegt ist der Kommentar montiert:“ Immerhin: Das Amt bleibt unbeschädigt“. Das hat mich zum Lachen gebracht und war seit Wochen ausnahmsweise einmal nicht gähnend langweilig. Zudem erinnert es mich an einen anderen Aspekt der Sommerloch verdächtigen Wulf-Novelle. Ich erlaube mir, ihre gelungene Fermate am Ende ein bisschen agitpropper um die Ecke zu denken:

Das Amt, so schwerbeschädigt gefällt es gerade gut! Je schwerbeschädigter das Amt desto penetranter wird das Gequatsche von der Würde seiner Inhaber. In dem ganzen Laden ist die Würde schon so lange aus. Unter Bimbes-Helmut  schrumpfte die Integrität auf das Niveau einer x-beliebigen Bananenrepublik (nicht gegen Bananenrepubliken). Unter Schröder und dem fiesen grünen Kriegstreiber Fischer war sie dann ganz und gar alle, denn die mitleidlosen Krämer, die den gleichen Unsinn über unsere Gesellschaftsform verbreiten und denken sie können ruhig bei Bertelsmann denken lassen, wie zur Zeit meiner Geburt, sie haben die Moral zur Ware gemacht, sie haben alles zur Ware gemacht, nicht zuletzt die Liebe – die ‚alles ist Ware warum sollte ich mich selbst nicht verkaufen-Moral‘ mit der man jetzt globalisiert ‚fairhandelt‘ statt zu übervorteilen (wie man das früher nannte) und sich dumm und dusselig ‚fairdient‘ statt über’s Ohr zu hauen (wie man das früher nannte) – diese Art Adenauer + eine Prise Brigade Ehrhardt Schneid, die Olle-Kammellen-Konkurrenz, die der Herr Hund gestern angesichts der Wirtschaftsleistung der BRD (Herr Hund, leistet der was für mich?)  in der Öffentlichkeit vertrat, sie dient nur noch den Pfeffersäcken – alle wissen es. Alle dulden es. Alle singen das  kakophone Loblied auf die Märkte, solange sie es irgendwie schaffen, sich selbst zu täuschen und im Fernsehen ein bisschen ‚ehrlich betroffen‘ zu fühlen.

Die Märkte, wenn ich das schon höre, leckt mich am Allerwertesten mit Euren Arbeitsmärkten, Wellnessmärkten, Gesundheitsmärkten, Schönheitsmärkten, Dienstleistungs- und Versicherungsmärkten, Finanzmarktstandorten, Marktstimulanzien und der ganzen zu Markte getragenen Haut  Eurer Makler-, Gesundheits-, Sicherheits-, Waffen-, Versicherungs- und Pharma-Lobbyisten , zum Teufel mit der Sklavenarbeitsfirmen- und Beraterbrut und dem schönen neuen Dienstleistungsgewerbe sowie der neuen und der alten Sinn des Lebens- Industrie. Fuck of you bloody Bastards!

Bevor es noch jemand richtig gespannt hat, konnten die Armen schon keine Heizung mehr andrehen. Doch was macht das  schon? In der sehr, sehr kurzen, kriegsbedingten Zeit der Anarchie hat man eines Ottos Möbel kurz und klein gekloppt und den eigenen Ofen damit geheizt. Ja, an den teutschen Beamten Otto Meissner soll idealtypisch deutsch hier einmal erinnert werden. Er kroch schon dem Sozialdemokraten Ebert in den Allerwertesten und brachte es 1939 nach  beharrlichem Buckeln und Treten endlich zum Leiter der Präsidialkanzlei des Führers. Keine Berührungsängste genau wie heutzutage unsere VS-Behördenleiter und die Nazis. Nach Bellevue zog der politisch geschmeidige Otto, weil Ribbentrop ihn aus seiner Wohnung im Reichspräsidentenpalais rausschmeißen ließ . Aber auch das geht hier nicht ohne neue Möbel ab. Selbst der für Hitlers Ermächtigung abstimmende  Theodor Heuss hatte nach Krieg und ‚Zusammenbruch‘ neue Möbel nötig – aber bitte aus dem britischen Sektor!

Die Freiheit führt das Volk Eugène Delacroix, 1830 Öl auf Leinwand, 260 cm × 325 cm Louvre

Die Freiheit führt das Volk; Eugène Delacroix, 1830

 

Hier und heute und trotz der Zumutungen auf den vielen absurden Märkten brennt erstaunlicherweise  kaum mal was, geschweige denn ein Schloss – das wäre ja Anarchie. Deshalb ist der Michel bis heute sauer auf solche wie die Franzosen und die Griechen und die Spanier und die Portugiesen, gießt aber am Stammtisch rhetorisch auch mal gerne Öl nach in den arabischen Frühling, der so schön weit weg ist. Als die Engländer noch unter Thatcher die Mülltonnen in die Straße gerückt und angezündet haben (Fuck off Poll-Tax!), hat er besserwisserisch das Deutsche Wesen vorgehalten und sich wie immer ein bisschen gefürchtet, dass die SUN ihn einen ‚German Nazi‘ nennen könnte, wenn sie dahinter kommt.

Weil der Michel aber nun mal einen Arsch noch nie nicht  in der Hose hatte, brauchte er anno dazumal seinen geliebten Führerarsch zum Anhimmeln und braucht den Bellevue auf Amtsinhaber und Führers Rechtsnachfolger – bis auf den heutigen Tag.

Friede den Hütten und den Generalstreik in die neue deutsche (sozialistische!) Verfassung!

Baron Wolfram von Charlottenburg zu Wilmersdorf (Consul der
Föderation der Vereinigten Planeten)

 

„Wikigossip“

 Stilsicher  Kommentare deaktiviert für „Wikigossip“
Dez 052010
 

„FIRST, AN apology: I am not going to write about the Wikileaks. I like gossip as much as the next (wo)man. The leaks provide a lot of it, interspersed with some real information. But there is nothing really new there. The information only confirms what any intelligent person could have worked out already. If there is anything new, it’s exactly this confirmation: the world is really managed the way we thought it was. How depressing. Four hundred years ago, Sir Henry Wotton, a British diplomat, observed that “An ambassador is an honest man sent to lie abroad for the good of his country.” Since then, nothing has changed except that the ambassador has been joined by the ambassadress. So it is quite refreshing to listen to what they say in secret messages home, when they don’t have to lie. That said, let’s move on to more important things.“

Uri Avnery im Vorwort seines Newsletter zur Wahl in Ägypten

Wikileaks

 Stilsicher  Kommentare deaktiviert für Wikileaks
Dez 042010
 

http://213.251.145.96/

Ich lass‘ mir doch nicht meine Sonntagsempörung wegnehmen!

Nicht zum ersten Mal zeigt sich , was die Pressfreiheit den Regierungen auch der demokratischen Staaten wirklich wert ist: Gar nichts, Nada, Nothing! Etwa soviel, wie sie eben auch den Regierungen in Iran, Weißrussland,  Russland oder China wert ist. Herr Assenge würde den Friedensnobelpreis bekommen, wenn es ihm gelungen wäre, seine Geschäftsidee so tauglich zu machen, dass Rupert Murdoch sich überlegt, ob er neben der Times nicht auch noch Wikileaks gebrauchen kann, oder wenn er chinesischer Blogger wäre, der der Welt erzählt, dass das ZK der KP Chinas kleine Kinder früstückt.

Man sollte sich keine Illusionen machen, die s.g. vierte Gewalt ist eine kollektive  illusionärer Verkennung. Sie  existiert höchstens als eine Art gut geschmiertes Sicherheitsverntil für den Überdruck in den ‚westlichen‘ Gesellschaften. Auch dort wird einer,  der exkludierten Meinungen, Lebensweisen oder Aktionsformen anhängt, zunächst beschuldigt, die gemeinsamen Grundlagen zerstört zu haben oder zerstören zu wollen und anschießend schlicht dem Repressionsapparat überantwortet, den die Regierenden weltweit in weiser Voraussicht „kommender Aufstände“ stetig vergrößern und verfeinern.

wha

Pfiffig und auf Zack

 En passant, Lyrrisch  Kommentare deaktiviert für Pfiffig und auf Zack
Aug 232010
 
So sind die Rechercheure von der IMDb!

Bei der Hübschung meiner künstlerischen Vita und der Überprüfung der angegebenen Links, stoße ich auf meine Eintragung in der Datenbank. Und was sehe ich? Endlich! Nach 17 Jahren werden nun auch eimal meine „Lyrics“ für Frl. Andreja Schneider in der Kneipenszene von „Prinz in Hölleland“ gewürdigt! Das ist jetzt wirklich nicht ironisch zu verstehen. Die Noten dazu waren  übrigens auch von mir. Ich glaube, es waren mal mehr Strophen. Aber die kommen ja nicht vor im Film, und ich habe sie auch vergessen. Hier zumindest noch einmal der Text, an den ich mich erinnere:

Chanson vom Trinken an der Bar ohne Geld in den Taschen

Ach ich sitze hier schon gut drei Stunden.
Und ich kippe traurig in mich rein.
An der Bar zählt man für mich die Runden.
Meinen Schwips werd’n sie mir wohl verzeih’n.

Woll’n sie mir ein Tässchen Schnaps spendieren?
Dann sing ich für sie mein schönstes Lied!
Wenn sie woll’n könn‘ sie auch applaudieren.
Aber heftig und nicht nur bemüht!

Es gefällt mir immer noch - wie "mit der Axt gedichtet". Werde noch ein paar
Strophen drauflegen. Und bei Gelegenheit stelle ich dann ein Audio mit meiner
eigenen Interpretation ein.